Zeckenkarte - Die einfachste Art Zecken zu entfernen

Zeckenentferner transparent
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Information about the tick remover in English: Great Britain / Ireland - Tick removal Card / USA - Tick remover / Australia / New Zealand / Middle East / Sweden - Fästingplockaren / France - Carte à tiques / Malta / Russia - Антиклещ-карта

Die Zeckenkarte ist ideal um Zecken zu entfernen. Wir bieten die Zeckenkarte exklusiv im Werbemittelbereich an. Es ist uns ein Anliegen Ihnen nicht nur die Zeckenkarte selber vorzustellen, sondern gleichzeitig auch über die Gefahren zu informieren, die diese kleinen Blutsauger mit sich bringen.

Die Zecke

Zecken leben vor allem an Waldrändern, in Waldlichtungen und an waldigen Ufersäumen. Dort bewegen sie sich vor allem im Gras und im Unterholz und nicht wie häufig vermutet wird auf den Bäumen. Hier lauern die Blutsauger auf ihre natürlichen Wirte wie Vögel, Mäuse, Igel, sowie Hunde, Katzen und natürlich vor allem Menschen.

Zeckenkarte Wald
Natürlich bieten wir die Zeckenkarte auch mit Druck an. Gerne lassen wir Ihnen bei Bedarf Muster mit Logodruck zukommen, damit Sie sich von der einwandfreien Qualität überzeugen könen.
Ein bestimmtes Organ(Hallersches Organ) hilft den Zecken dabei,den Wirt ausfindig zu machen. Sie nehmen mit diesem Organ Kohlendioxid und Milchsäure wahr, welche von den Wirten ausgestoßen werden. Wenn der Parasit einen geeigneten Wirt erkennt, dann gleitet die Zecke, bei Berührung des Blattes oder des Grashalmes auf dem sie sitzt, auf den Wirt. Dann beißt sie den Wirt nicht, wie von den meisten Menschen angenommen wird, sondern sie sticht ihn.

Zeckenstop

Die häufigsten Stellen an denen sie ihren Stich ansetzt sind Kniekehlen, Achselhöhlen, Nacken, Haaransatz, Genitalbereich, also vor allem Körperstellen mit sehr dünner Haut, die der Zecke gleichzeitig Wärme bieten. Da der Zeckenstich meist nicht spürbar ist, sollten Sie Ihren Körper nach jedem Aufenthalt in der Natur aufmerksam nach einem möglichen Zeckenbefall absuchen und etwaige Zecken so schnell wie möglich mit der SAFECARD® Zeckenkarte sicher entfernen.

Zecke Haut

Besonders Kinder und Haustiere sind am meisten gefährdet durch die Zecken, da sie sich sehr häufig in den gefährdeten Gebieten aufhalten. Schützen sie ihre Kinder und erläutern sie die Gefahren, die ein Zeckenstich mit sich bringt. Zecken beherbergen die verschiedensten Erreger und Bakterien, die sie durch Stiche übertragen. Das kann zu schweren Krankheiten (über 50 weltweit) führen. In Deutschland gibt es vor allem zwei Krankheitsbilder.

BORRELIOSE (LYME-BORELLIOSE) :

Die Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst. Dabei können die Bakterien die Organe, das Nervensystem, das Gewebe und die Gelenke befallen. Ürigens ist der Erreger sehr eng verwandt mit dem Erreger der Syphilis. In Deutschland sind die verseuchten Zecken eher im Süden des Landes beheimatet. Die Durchseuchungsrate liegt hier bei 20-30% und steigt jedes Jahr stetig an. In den norddeutschen Bundesländern liegt die Rate nur bei etwa 6-10%. In einzelnen Regionen im Süden sind bereits über 50% der Zecken mit dem Borreliose Erreger infiziert. Die Erreger werden aber erst Stunden nach dem Stich übertragen. (In der Regel 4 bis 6 Stunden nach dem Einstich). Hier liegt die Chance der gestochenen Personen. Wenn sie die Zecke, am besten mit der Zeckenkarte, kurz nach dem Einstich entfernen verringert sich das Risiko einer Borreliose Infektion erheblich. Es ist entscheidend die Zecke ohne Irritationen und komplett zu entfernen. Wenn Sie dies beachten, dann ist die Ansteckungsgefahr sehr viel geringer.

FRÜHSOMMER-MENINGOENZEPHALITIS:

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer Hirnhaut- oder Gehirn-Entzündung führen und tödlich enden kann. Eine Behandlung dieser Krankheit ist sehr schwierig, und daher empfiehlt sich eine Impfung als vorbeugende Maßnahme. In Risikogebieten liegt der Anteil der FSME-infizierten Zecken bei etwa 1-5%.

Wie verwende ich die Zeckenkarte ?


Zeckenkarte Piktogramm

Die Verwendung der Zeckenkarte ist kinderleicht. Die Zecke einfach mit dem speziellen Kartenausschnitt herausschieben (mit einer ruhigen und gleitenden Bewegung). Auf diese Weise verhindert man in den meisten Fällen die Übertragung der gefährlichen Bakterien. Die Zeckenkarte ist ein Präzisionswerkzeug. Achten sie darauf, dass sie die original Zeckenkarten von SAFECARD® verwenden, da die meisten billigen Fälschungen nicht zum Entfernen der Zecken geeignet sind. Man sollte nicht sparen, wenn es um die Gesundheit geht.

DIE ZECKE - GEFÄRLICH UND FASZINIEREND - EINLEITUNG

Die Zecke ist ein faszinierendes Tier. Viele falsche Gerüchte kursieren um sie. Es soll versucht werden durch diese kleine Abhandlung ein bisschen mehr Licht ins Dunkle zu bringen, worin die Risiken der Zecken liegen und wie man Ihnen entgehen kann. Es ist falsch diese Spinnentiere zu dämonisieren und unnötige Angst zu schaffen. Es ist viel wichtiger Aufklärung bei diesem Thema zu betreiben, und somit im Vorfeld alle Gefahren umschiffen zu können.

WAS KANN ICH TUN UM MICH VOR ZECKENSTICHEN ZU SCHÜTZEN? (PRÄVENTION)

Zuerst einmal sollte man wissen, dass die Zecke nicht wie immer vermutet wird auf Bäumen lebt. Die Zecke findet man vor allem auf Wiesen und im Unterholz. Daher sollte man bei einem Ausflug in die Natur immer auf den Wegen bleiben und sich nicht unnötig der Gefahr ausliefern, die in den Sträuchern und Gräsern am Wegesrand lauert. Mit dieser Maßnahme minimiert sich das Risiko eines Zeckenstiches schon einmal erheblich. Die zweite Vorkehrung, die getroffen werden sollte ist eine angemessene Kleidung. Die am häufigsten von Zeckenstichen befallenen Stellen sollten durch Kleidung geschützt werden. Sie sollten daher langbeinige und langärmelige Kleidung tragen, wenn sie sich im Freien aufhalten und achten sie auch darauf, dass sie festes Schuhwerk anhaben. Des Weiteren sollten Sie unbedingt nach dem Aufenthalt in Wald und Wiesen den Körper nach Zecken absuchen. Meistens krabbeln die Tiere noch eine ganze Weile auf Ihrem Körper herum, bis sie eine geeignete Stelle für den Einstich gefunden haben. Folgende Stellen werden bevorzugt von den kleinen Blutsaugern befallen.
  • Kniekehlen
  • Im Schritt
  • Leistengegend
  • Bauchnabel
  • Arme und Beine
  • Unter den Achseln
  • Hinter den Ohren
  • Am Haaransatz
  • Als Leitsatz kann man sagen, dass die Zecke sich vermehrt Einstichstellen sucht, an denen die Haut dünn ist und gleichzeitig auch Wärme für die Zecke gewährleistet ist. Bei ihren Haustieren ist das Zeckenstichrisiko noch höher als bei Menschen, da sie sich sehr häufig in oben genannten Risikogebieten wie z.B. im hohen Gras aufhalten. Hier sollten sie zusätzlich noch so genannte Floh- und Zeckenbänder in Erwägung ziehen. Außerdem werden von manchen Tierärzten Kräutersude empfohlen mit denen sie Ihre Tiere einsprühen sollen. Einen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit dieser Methode gibt es allerdings noch nicht. Es ist aber anzunehmen, dass die Zecken auf Stoffe wie z.B. Rosmarin oder Knoblauch abstoßend reagieren.

    ICH WURDE VON EINER ZECKE GESTOCHEN! WAS NUN?

    Erstes Gebot bei einem Zeckenstich lautet "Ruhe bewahren". Sie sollten auf keinen Fall überstürzt handeln. Die Zecke sollte, direkt nachdem sie entdeckt wurde, entfernt werden. Warten sie nicht bis sie zum Arzt gehen können. Je früher die Zecke entfernt wird, umso geringer ist das Risiko einer Infektion z.B. mit der Borreliose (lat. Borrelia burgdorferi). Was besonders beachtet werden sollte, ist das richtige Hilfsmittel zum Entfernen der Zecke. Experten wie z.B. Prof. Dr. Süß (Leiter des Nationalen Referenzlabor für Zeckenübertragung) raten zu einer flachen Pinzette oder zu dem einfachsten Hilfsmittel auf diesem Gebiet. Der so genannten Zeckenkarte. Die Anwendung dieser Karte ist kinderleicht. Hier eine kleine Skizze, wie diese sehr interessante Neuerung in Bezug auf Zeckenentfernung angewendet wird: Es handelt sich bei der Zeckenkarte um ein patentgeschütztes Präzisionswerkzeug. Die Einkerbungen zur Entfernung der Zecke werden nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt. Sie sollten daher immer darauf achten, dass sie die oben abgebildete Orginal Safecard verwenden und kein Plagiat. Bei billigen Fälschungen ist die Funktionalität nicht gegeben und sie erzielen einen gegenteiligen Effekt. Sie reizen die Zecke nur und die Wahrscheinlichkeit der Ausschüttung von gefährlichen Viren erhöht sich immens. Hier empfiehlt es sich unbedingt auf Qualität zu achten.

    BIOLOGISCHE BETRACHTUNG - WAS SIND ZECKEN?

    Zecken (Ixodida) sind Spinnentiere und gehören in die Gruppe der Milben Man kann dies daran erkennen, dass sie vier Beinpaare, also zusammen acht Beine, besitzen. Man kennt heute etwa 1000 verschiedene Zeckenarten. Es gibt eine Unterteilung der Zecken in zwei Familien: die Schildzecken (Ixodidae), die ihren Namen von einem charakteristischen Schild auf dem Rücken hat. die Lederzecken (Argasidae), die kein solches Schild aufweist.

    GEOGRAFISCHE VERBREITUNG AUF DER WELT - VERSCHIEDENE ZECKENARTEN:

    Bei den verschiedenen Zeckenarten unterscheidet man vor allem zwei Gattungen. Die Lederzecken sind vor allem in den Tropen und Subtropen zuhause. Die Schildzecken sind in allen eisfreien Gebieten auf der Welt beheimatet. Die verschiedenen Hauptgattungen haben aber sehr viele Untergattungen und Mischgattungen. So unterscheidet man in Eurasien zwischen dem gemeinen Holzbock - Ioxdes ricinus -, der bei uns in Europa beheimatet ist, und dem Ioxedes persulcatus, der sich in den Gebieten Osteuropas, sowie Asiens ausgebreitet hat. In Amerika unterscheidet man zwischen den zwei Gattungen der Ioxedes Pacificus, der wie der Name bereits verrät an der Pazifikküste beheimatet ist und der Ioxedes Scapularis, die vor allem an der Ostküste der USA beheimatet ist. Neben diesen beiden Zeckenarten gibt es noch eine weitere dort verbreitete Spezies der Lone Star Ticks - lat. Amblyomma americanum. Sie kommt vor allem im Südosten und der USA vor. Man sollte beachten, dass alle Zecken Krankheiten übertragen können. Es spielt also keine Rolle, von welcher Gattung man gestochen wird.

    Lebensraum der zwei Hauptgattungen Schildzecke und Lederzecke:
    Die in Europa vorkommende Schildzecke lebt vor allem in Busch und Graslandschaften, aber auch in Wäldern. Sie bevorzugen gemäßigte Klimata, in denen hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme herrscht. Gerade in den letzten Jahren hat aber - einerseits bedingt durch den Klimawandel anderseits aber auch durch die verstärkte Kälteresistenz der Zecken - eine immer weitere Ausbreitung in kältere Sphären Europas stattgefunden. Mittlerweile sind manche Zecken in unseren Breiten winterresistent, sodass davon auszugehen ist, dass es in den nächsten Jahren zu einer enormen Steigerung der Zeckenpopulationen kommen wird. Eine Sonderform der Schildzecke ist die so genannte braune Hundezecke. Sie wurde aus südlichen Urlaubsländern wie Spanien und Frankreich nach Deutschland eingeschleppt. Es ist ihr möglich, in geschlossenen Räumen zu überleben, und sich zu vermehren, was natürlich auch sehr gefährlich für den Menschen ist. Lederzecken suchen sich im Gegensatz zu den Schildzecken eher geschützte Umgebungen, wie Nester, Höhlen oder Erdbauten. In Afrika gibt es auch Vertreter dieser Gattung, die sich in der Nähe des Menschen angesiedelt haben und in Ritzen und Spalten der Holz- und Lehmhütten auf ihren Wirt lauern. Die Taubenzecke ist eine auch in Deutschland verbreitete Lederzecke. Sie wohnt in den Nestern der Vögel und ist auf die Taube als Wirt spezialisiert.

    WIE SEHEN ZECKEN AUS?


    Zecken

    DER KÖRPER DER ZECKE BESTEHT AUS 2 TEILEN. DER VORDERE TEIL STELLEN DIE MUNDDWERKZEUGE DAR. DER LATEINISCHE NAME HIERFÜR IST GNATHOSOMA (CAPITULUM). DER EIGENTLICHE KÖRPER WIRD ALS IDIOSOMA BEZEICHNET.

    WIE NEHMEN ZECKEN BLUT AUF?

    Man bezeichnet den Akt des Festsaugens als Zeckenstich. Richtig betrachtet kann die Zecke aber weder stechen noch beißen. Sie graben sich mit ihrer Mundzange eine Senke in die Haut, die sich dann mit Blut füllt. So kommt die Zecke zu ihrer Nahrung, die sie aus diesem Pool aussaugt. Dadurch, dass die Hülle und der Darm der Zecke sehr elastisch gebaut sind, kann sie ein vielfaches ihres Körpergewichtes an Blut aufnehmen. Während des kompletten Saugvorgangs sondert die Zecke permanent Speichel ab, der einerseits gerinnungshemmend, andererseits betäubend wirkt. Dadurch bemerkt der Wirt den Parasiten nicht. Der Speichel der Zecken beinhaltet auch viele Krankheitserreger, wie z.B. Borreliose oder FSME. Des Weiteren enthält der Speichel die so genannte Zementsubstanz. Diese Substanz und die speziell geformten Mundwerkzeuge sorgen dafür, dass die Zecke quasi an der Haut klebt und nur sehr schwer zu entfernen ist. Dies wird verdeutlicht, wenn man sich betrachtet, welche Zugkraft aufgewendet werden muss, um die Zecke aus der Haut zu ziehen.

    KRANKHEITEN BEI MENSCH UND TIER, DIE DURCH ZECKENSTICHE ÜBERTRAGEN WERDEN

    BORRELIOSE

    Die Borreliose ist eine Infektion mit Bakterien, die Borellien genannt werden. Man kennt diese Krankheit bereits seit 100 Jahren, aber erst im Jahre 1982 entdeckte Willy Burgdorfer, dass diese Krankheit durch Zeckenstiche übertragen wird. Die Borellien befinden sich im Darm der Zecke und gelangen von dort aus mit dem Speichel in die Blutbahn des Wirtes. Diese Krankheit ist sehr unangenehm und betrifft Haut, Gelenke und das Nervensystem. Die Krankheit hat sich global ausgebreitet. Bislang gibt es in Europa noch keinen Impfstoff gegen die Borreliiose. Da nach neuester wissenschaftlicher Erkenntnis die Erreger erst nach 4 - 6 Std. auf den Wirt übertragen werden, ist es äußerst wichtig die Zecke frühzeitig zu entfernen. Hierbei sollte man am besten die Zeckenkarte verwenden, damit die Zecke nicht gereizt wird. Bei Reizungen stößt die Zecke nämlich aus Panik mehr Speichel aus, was wiederum das Infektionsrisiko erhöht. Sollte man sich trotz Vorsichtsmaßnahmen mit Borreliose infiziert haben, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen und mit Antibiotika behandeln lassen. Man bemerkt eine Borreliose an folgenden Symptomen: Hautrötungen, Kopfschmerzen, Mattigkeitsgefühl, Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen .

    FSME

    Die Früsommer-Meningoenzephalitis ist eine Vireninfektion, die zur Entzündung des Gehirns bzw. der Hirnhaut führt. Das Risiko sich mit FSME bei einem Zeckenbiss anzustecken ist in Deutschland, aber auch in anderen Ländern gegeben. Gefährdete Personengruppen sollten sich unbedingt gegen diese Krankheit impfen lassen, da eine Therapie bei Ausbruch der Krankheit äußerst schwierig ist. Über 90 Prozent der Ansteckungen ereignen sich bei Freizeitaktivitäten und nicht wie man denken könnte bei den Menschen die sich berufsbedingt in den Zeckengebieten aufhalten. Eine Impfung sollte frühzeitig im Jahr gemacht werden, da es in den letzten Jahren immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung mit dem Impfstoff im Spätsommer gekommen ist. Die FSME kann bei geschwächten Personen auch tödlich enden.

    FLECKFIEBER (Zeckenbiss- und Boutonneuse-Fieber)

    Eine in unseren Breiten bei dem Menschen noch nicht vorkommende Krankheit ist das Zeckbissfieber und das Boutonneeuse-Fieber, sowie das Fleckfieber. Auslöser dieser Krankheit sind bakterienähnliche Rickettsien. Die infizierte Person klagt über Fieber und Ausschlag. Verbreitungsgebiet dieser Krankheit sind der amerikanische Kontinent, sowie die Anrainerstaaten des Mittelmeeres und Afrika. Auch hier müssen die Patienten mit Antibiotika bebehandelt werden.

    EHRLICHIOSE

    Wiederum eine durch Infektion mit Bakterien verursachte Krankheit. Sie wird in Amerika z.B. durch die die bereits oben erwähnte lone star tick (lat. amblyomma americanum) übertragen. Diese Krankheit verläuft sehr häufig symptomlos, aber es kann auch hier zu Fieber, Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen kommen. Auch Übelkeit und Infektionen mit anderen Bakterien sind beobachtet worden. Die Krankheit kommt in Europa vor allem in den südlichen Ländern vor.

    KRIM-KONGO-FIEBER

    Diese äußerst gefährliche Krankheit wird durch das CCHFV bezeichnete Virus übertragen. CCHFV steht für Crimean-Congo Haemorrhagic Fever Virus. Auch hier ist die Zecke dafür verantwortlich, dass das Virus übertragen wird. Sie sticht die infizierten Tiere wie Schafe, Ziegen, Kühe, Hasen oder Kamele. Dadurch nimmt sie die Bakterien auf und gibt es dann an den Menschen weiter. In selteneren Fällen wird das Virus im direkten Kontakt der Menschen mit infizierten Tieren übertragen. Der Virus verhindert die Blutgerinnung des Menschen und führt so zu inneren Blutungen, Darmblutungen, sowie Bluterbrechen. Die Krankheit ist bei 50% der infizierten Personen tödlich. Da es keinen Impfschutz gegen diese Krankheit gibt und es so eine hohe Sterbensrate bei Infizierten gibt, ist dies die gefährlichste Krankheit, die durch Zeckenstiche übertragen wird. Die Krankheit kommt in Afrika und Asien vor. Es gab aber auch schon Todesfälle in Südeuropa. Es ist damit zu rechnen, dass auch diese Krankheit durch die kleinen Parasiten in unsere Regionen getragen wird. Wie das passiert sehen sie im nächsten Abschnitt.

    EINE NEUE SPEZIES BRINGT NEUE KRANKHEITEN NACH DEUTSCHLAND

    Um aufzuzeigen, wie sich neue durch Zecken übertragene Krankheiten ausbreiten, ist am Ende dieses Kapitels eine kleine Abhandlung über die Auwaldzecke. Die Auwaldzecke ist besonders aktiv. Sie legt große Strecken zurück und ist besonders aggressiv. Dies zeigt sich darin, dass sie nicht wie die anderen Zecken auf ihre Wirte wartet, sondern selber aktiv auf Beutesuche geht. Daher stammt auch ihr zweiter Name "Laufzecke". Die Auwaldzecke hat ein größeres Körpervolumen als der gemeine Holzbock, der bisher bei uns vorgekommen ist. Die Auwaldzecke hat ein helles Rückenschild mit brauner Streifung oder Punkten bei Weibchen oder eine blaugraue Musterung bei Männchen. Diese Zeckenart breitet sich natürlich durch ihre Lebensweise viel stärker aus, als die bisher vorkommenden Spezies und es ist anzunehmen, dass sie den gemeinen Holzbock in manchen Regionen verdrängen wird. Die Spezies stammt ursprünglich aus Österreich und Ungarn. Auch in den USA kommt diese Zeckenart vor. Man nimmt an, dass sie von Zugvögeln nach Deutschland gebracht wurde. Die ersten Entdeckungen dieser Art sind vor 35 Jahren gemacht worden. Es dauerte einige Zeit bis sie in Deutschland als Gefahr erkannt wurde. Da die Zecke die "Hundemalaria"( Babesiose) überträgt, wurde man auf sie aufmerksam. In den letzten Jahren widmet man sich verstärkt diesem Thema. Im Jahre 2006 wurden auch vier Menschen im Raum Berlin-Brandenburg von dieser Zeckenart gestochen. Da die Zecken beim Menschen das Fleckfieber übertragen, hatten die bisher gestochenen Menschen sehr viel Glück, dass sie nicht mit dem oben beschriebenen sehr gefährlichen Fleckfieber angesteckt wurden. Leider ist anzunehmen, dass dies aber in naher Zukunft passieren wird. Da die Krankheit auch erst bei einem Stich übertragen wird, ist hier die oben beschriebene Prävention ungemein wichtig, Dieses Beispiel zeigt, wie sich eine neue Zeckenart in Deutschland verbreitet und damit neue Erreger wie in diesem Fall die Rickettsien-Bakterien einschleppen. Die gefährdeten Regionen liegen um Berlin, Frankfurt an der Oder, Leipzig, Tübingen und Magdeburg.

    ZECKENENTFERNUNG

    Wenn man früher von einer Zecke gestochen wurde, so gab es abenteuerliche alte "Hausrezepte", die dazu dienen sollten die Zecke möglichst schnell loszuwerden. Man empfahl einen Tropfen Klebstoff auf die Zecke zu machen oder man versuchte sie durch Öl oder Margarine zu ersticken. Die Zecke stirbt mit dieser Methode nur sehr langsam und während ihres Todeskampfes, sondert sie vermehrt ihren verseuchten Speichel ab. Neueste Forschungen zeigen z.B., dass die Borreliosebakterien erst nach 4 - 6Std. in die Blutbahn des Menschen gelangen. Es zählt also jede Minute um die Zecke richtig zu entfernen. Ein weiteres Ammenmärchen ist, dass man die Zecke im Uhrzeigersinn oder auch gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen sollte. Auch dies sollte man UNBEDINGT nicht machen. Da die Mundwerkzeuge der Zecke gerade sind und nicht wie ein Gewinde einer Schraube angeordnet sind, erhöht man durch das Ausdrehen, die Wahrscheinlichkeit, dass Teile der Mundwerkzeuge oder auch der Gesamte Kopf der Zecke abreißen und im Körper des Wirtes stecken bleiben. Auch das Abbrennen ist keine geeignete Lösung. Hierbei wird die Zecke wieder irritiert und sondert wiederum viel mehr ihres mit Bakterien angereicherten Speichels ab. Es gibt eigentlich nur zwei Methoden, die angewendet werden sollten, um eine Zecke richtig zu entfernen.

    PINZETTE

    Es besteht einerseits die Möglichkeit die Zecke mit einer flachen Pinzette direkt oberhalb der Haut zu fassen und sie vorsichtig aber stetig nach oben wegzuziehen. Hierbei wird man bemerken, wie fest eine Zecke sich in der Haut festsetzen kann.

    ZECKENKARTE

    Eine noch einfachere Methode ist die bereits im oberen Abschnitt angesprochene Anwendung der so genannten Zeckenkarte. Hiermit geht es noch etwas einfacherer wie mit der Pinzette:

    Zecken_einfach_entfernen

    Die Einkerbung der Karte einfach unter die Zecke schieben. Die Spitze leicht anheben und dann mit einer gleitenden Bewegung die Zecke herausschieben.

    Zecken

    Bei kleineren Zecken, also den Nymphen, sollte man die kleine Einkerbung (unten rechts) verwenden. Auch zur Entfernung von Bienenstacheln kann man die kleine Einkerbung der Karte verwenden.


    So angewendet ist diese Methode unheimlich effektiv, und man verringert dadurch die Irritation der Zecke, was wiederum das Risiko vermindert mit den gefährlichen Krankheiten infiziert zu werden. Es ist ratsam die Wunde nach dem Entfernen zu desinfizieren, um eventuelle Entzündungen zu vermeiden. Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen noch Teile der Zecke in der Wunde stecken geblieben sein, so sollten sie unbedingt einen Arzt besuchen und die Reste fachgerecht entfernen lassen.
    SafeCard - die Original-Zeckenkarte für die schnelle Entfernung der Zecken. Ideal geeignet für Menschen, aber ebenso gut für Katzen, Hunde und andere Haustiere wie Frettchen und Hasen. Endlich ein Werkzeug, welches die Verwendung von nicht geeineten Pinzetten oder Zecken-Zangen überflüssig macht. Kein Reißen, Drehen oder Brennenn , kein Öl, Kleber oder Margarine. Zecken mit großer Leichtigkeit entfernen.
    Wenn Sie die Zecke nicht mit schonenden Mitteln aus der Haut holen und sie dabei eventuell quetschen oder zusammendrücken, ist das Risiko deutlich erhöht, dass der Holzbock gefährliche Bakterien (z.B. Borelliose, Lyme Borelliose) oder Viren (z.B. FSME ) in den Körper des Menschen oder des Tieres injiziert. Daher sollten Sie zum einfachen und sicheren Entfernen der Holzböcke, die Zeckenkarte nehmen, denn diese verhindert, dass die Zecke gequetscht wird. Sie ist ein idealer Begleiter( daher auch ein perfekter Werbeartikel) für unterwegs, klein und handlich (aber mit einer großen Druckfläche) im patentierten Scheckkarten-Format. Sie ist einzigartig auf dem Markt aufgrund des Formats und der Ergonomie (auch wenn andere Anbieter etwas Anderes behaupten).
    SafeCard wurde in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Medizinern speziell für Zeckenstiche entworfen. Die Zeckenkarte hat die Größe einer Kreditkarte (passt in jedes Portemonnaie) und die Form, dass sie bei Tier wie auch beim Menschen spielend-leicht am gesamtem Körper eingesetzt werden kann.