Unser Artikel
dieses Sommers ist die Zeckenkarte, welche wir exklusiv im Werbemittelbereich
anbieten. Es ist uns ein Anliegen Ihnen nicht nur die Zeckenkarte selber
vorzustellen, sondern gleichzeitig auch über die Gefahren zu informieren, die
diese kleinen Blutsauger mit sich bringen.
Die Zecke :
Zecken leben
vor allem an Waldrändern, in Waldlichtungen und an waldigen Ufersäumen. Dort
bewegen sie sich vor allem im Gras und im Unterholz und nicht wie häufig
vermutet wird auf den Bäumen.
Hier lauern
sie auf ihre natürlichen Wirte wie Vögel, Mäuse, Igel, sowie Hunde, Katzen und
natürlich den Menschen.
Ein bestimmtes
Organ(Hallersches Organ) hilft den Zecken dabei,den Wirt ausfindig zu machen.
Sie nehmen mit diesem Organ Kohlendioxid und Milchsäure wahr, welche von den
Wirten ausgestoßen werden.
Wenn sie einen
geeigneten Wirt erkennt, dann gleitet die Zecke, bei Berührung des Blattes oder
des Grashalmes auf dem sie sitzt, auf den Wirt.
Dann beißt sie
den Wirt nicht, wie von den meisten Menschen angenommen wird, sondern sie sticht
ihn.
Die häufigsten Stellen an denen sie
ihren Stich ansetzt sind Kniekehlen, Achselhöhlen, Nacken, Haaransatz,
Genitalbereich, also vor allem Körperstellen mit sehr dünner Haut, die der Zecke
gleichzeitig Wärme bieten.
Da der Zeckenstich meist nicht
spürbar ist, sollten Sie Ihren Körper nach jedem Aufenthalt in der Natur
aufmerksam nach einem möglichen Zeckenbefall absuchen und etwaige Zecken so schnell wie möglich mit
der SAFECARD® Zeckenkarte sicher entfernen.
Besonders Kinder und Haustiere sind
am meisten gefährdet durch die Zecken, da sie sich sehr häufig in den
gefährdeten Gebieten aufhalten. Schützen sie ihre Kinder und erläutern sie die
Gefahren, die ein Zeckenstich mit sich bringt.
Zecken beherbergen die
verschiedensten Erreger und Bakterien, die sie durch Stiche übertragen. Das kann
zu schweren Krankheiten (über 50 weltweit) führen.
In Deutschland gibt es vor allem
zwei Krankheitsbilder.
Borreliose (Lyme-Borreliose)
:
Die Borreliose wird durch das
Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst. Dabei können die Bakterien die Organe,
das Nervensystem, das Gewebe und die Gelenke befallen.
Ürigens ist der Erreger sehr eng
verwandt mit dem Erreger der Syphilis.
In Deutschland sind die verseuchten
Zecken eher im Süden des Landes beheimatet. Die Durchseuchungsrate liegt hier
bei 20-30% und steigt jedes Jahr stetig an.
In den norddeutschen Bundesländern
liegt die Rate nur bei etwa 6-10%.
In einzelnen Regionen im Süden sind
bereits über 50% der Zecken mit dem Borreliose Erreger infiziert.
Die Erreger werden aber erst
Stunden nach dem Stich übertragen. (In der Regel 8 bis 10 Stunden nach dem
Einstich).
Hier liegt die Chance der
gestochenen Personen. Wenn sie die Zecke, am besten mit der Zeckenkarte, kurz
nach dem Einstich entfernen verringert sich das Risiko einer Borreliose
Infektion erheblich.
Frühsommer-Meningoenzephalitis:
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Krankheit, die bei Patienten zu einer
Hirnhaut- oder Gehirn-Entzündung führen und tödlich enden kann.
Eine Behandlung dieser Krankheit
ist sehr schwierig, und daher empfiehlt sich eine Impfung als vorbeugende
Maßnahme.
In Risikogebieten liegt der Anteil
der FSME-infizierten Zecken bei etwa 1-5%.
Wie verwende ich
die Zeckenkarte ?
Die Verwendung der Zeckenkarte ist
kinderleicht.
Die Zecke
einfach mit dem speziellen Kartenausschnitt herausschieben (mit einer ruhigen
und gleitenden Bewegung). Auf diese Weise verhindert man in den meisten Fällen
die Übertragung der gefährlichen Bakterien.
Die Zeckenkarte ist ein
Präzisionswerkzeug. Achten sie darauf, dass sie die original Zeckenkarte von
SAFECARD® Zeckenkarte verwenden, da die meisten billigen Fälschungen nicht zum Entfernen der
Zecken geeignet sind.
Man sollte nicht sparen, wenn es um
die Gesundheit geht.
Die Zecke - Der Versuch aufzuklären

Einleitung
Die Zecke ist ein faszinierendes Tier.
Viele falsche Gerüchte kursieren um sie. Ich will versuchen durch diese kleine
Abhandlung ein bisschen mehr Licht ins Dunkle zu bringen, worin die Risiken der
Zecken liegen und wie man Ihnen entgehen kann.
Es ist falsch diese Spinnentiere zu
dämonisieren und unnötige Angst zu schaffen. Es ist viel wichtiger Aufklärung bei diesem Thema zu betreiben, und somit im
Vorfeld alle Gefahren umschiffen zu können.
Was
kann ich tun um mich vor Zeckenstichen zu schützen? (Prävention)

Zuerst einmal sollte man wissen, dass die
Zecke nicht wie immer vermutet wird auf Bäumen lebt. Die Zecke findet man vor
allem auf Wiesen und im Unterholz. Daher sollte man bei einem Ausflug in die
Natur immer auf den Wegen bleiben und sich nicht unnötig der Gefahr ausliefern,
die in den Sträuchern und Gräsern am Wegesrand lauert.
Mit dieser Maßnahme minimiert sich das
Risiko eines Zeckenstiches schon einmal erheblich.
Die zweite Vorkehrung, die getroffen werden
sollte ist eine angemessene Kleidung.
Die am häufigsten von Zeckenstichen
befallenen Stellen sollten durch Kleidung geschützt werden. Sie sollten daher
langbeinige und langärmelige Kleidung tragen, wenn sie sich im Freien aufhalten
und achten sie auch darauf, dass sie festes Schuhwerk anhaben.
Des Weiteren sollten Sie unbedingt nach dem
Aufenthalt in Wald und Wiesen den Körper nach Zecken absuchen. Meistens
krabbeln die Tiere noch eine ganze
Weile auf Ihrem Körper herum, bis sie eine geeignete Stelle für den Einstich
gefunden haben.
Folgende Stellen werden bevorzugt von den
kleinen Blutsaugern befallen.

Kniekehlen
Im Schritt
Leistengegend
Bauchnabel
Arme und Beine
Unter den Achseln
Hinter den Ohren
Am Haaransatz
Als Leitsatz kann man sagen, dass die Zecke
sich vermehrt Einstichstellen sucht, an denen die Haut dünn ist und gleichzeitig
auch Wärme für die Zecke gewährleistet ist.
Bei ihren Haustieren ist das
Zeckenstichrisiko noch höher als bei
Menschen, da sie sich sehr häufig in oben genannten Risikogebieten wie z.B. im
hohen Gras aufhalten. Hier sollten sie zusätzlich noch
so genannte Floh- und Zeckenbänder in Erwägung
ziehen. Außerdem werden von manchen Tierärzten Kräutersude empfohlen mit
denen sie Ihre Tiere einsprühen sollen. Einen wissenschaftlichen Nachweis für
die Wirksamkeit dieser Methode gibt es allerdings noch
nicht.
Es ist aber anzunehmen, dass die Zecken auf
Stoffe wie z.B. Rosmarin oder Knoblauch
abstoßend reagieren.
Ich
wurde von einer Zecke Gestochen! Was nun?

Erstes Gebot bei einem Zeckenstich lautet
"Ruhe bewahren". Sie sollten auf keinen Fall überstürzt handeln.
Die Zecke sollte, direkt nachdem sie entdeckt
wurde, entfernt werden. Warten sie nicht bis sie zum Arzt gehen können. Je
früher die Zecke entfernt wird, umso geringer ist das Risiko einer Infektion
z.B. mit der Borreliose (lat. Borrelia
burgdorferi). Was besonders beachtet werden sollte, ist das richtige
Hilfsmittel zum Entfernen der Zecke. Experten wie z.B. Prof. Dr. Süß (Leiter
des Nationalen Referenzlabor für Zeckenübertragung) raten zu einer flachen Pinzette oder zu dem einfachsten
Hilfsmittel auf diesem Gebiet. Der so genannten Zeckenkarte.
So sieht die Zeckenkarte (näheres auf http://durray.com/information/zeckenkarte.htm)
aus:

Die Anwendung dieser Karte ist
kinderleicht. Hier eine kleine Skizze, wie diese sehr interessante Neuerung in Bezug
auf Zeckenentfernung angewendet wird:

Es handelt sich bei der Zeckenkarte um ein
patentgeschütztes Präzisionswerkzeug. Die Einkerbungen zur Entfernung der Zecke werden nach höchsten
Qualitätsstandards gefertigt. Sie sollten daher immer darauf achten, dass sie die oben abgebildete Orginal Safecard verwenden und
kein Plagiat. Bei billigen Fälschungen ist die Funktionalität nicht gegeben und
sie erzielen einen gegenteiligen Effekt. Sie reizen die Zecke nur und die
Wahrscheinlichkeit der Ausschüttung von gefährlichen Viren erhöht sich immens.
Hier empfiehlt es sich unbedingt auf
Qualität zu achten.
Hierzu sollten sie auch unbedingt einen
Beitrag des ZDFs ansehen, der sich mit dem Zeckenrisiko befasst:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/23/0,4070,5266743-0,00.html
Biologische
Betrachtung - Was sind Zecken?

Zecken
(Ixodida) sind Spinnentiere und gehören in die Gruppe der Milben Man kann dies
daran erkennen, dass sie vier Beinpaare, also zusammen acht Beine, besitzen.
Man kennt heute etwa 1000 verschiedene Zeckenarten. Es gibt eine Unterteilung der
Zecken in zwei Familien:
die Schildzecken (Ixodidae), die ihren
Namen von einem charakteristischen Schild auf dem Rücken hat.
die Lederzecken (Argasidae), die kein
solches Schild aufweist.
Geografische
Verbreitung auf der Welt! Verschiedene Zeckenarten!

Bei den verschiedenen Zeckenarten
unterscheidet man vor allem zwei Gattungen. Die Lederzecken sind vor allem in
den Tropen und Subtropen zuhause. Die Schildzecken sind in allen eisfreien Gebieten auf der Welt
beheimatet.
Die verschiedenen Hauptgattungen haben aber
sehr viele Untergattungen und Mischgattungen.
So unterscheidet man in Eurasien zwischen
dem gemeinen Holzbock - Ioxdes ricinus
-, der bei uns in Europa beheimatet ist,
und dem Ioxedes persulcatus, der sich in den Gebieten Osteuropas, sowie
Asiens ausgebreitet hat.
In Amerika unterscheidet man zwischen den
zwei Gattungen der Ioxedes Pacificus, der wie der Name bereits verrät an der
Pazifikküste beheimatet ist und der Ioxedes Scapularis, die vor allem an der Ostküste der USA beheimatet
ist.
Neben diesen beiden Zeckenarten gibt es noch eine weitere dort verbreitete Spezies der Lone
Star Ticks - lat. Amblyomma americanum. Sie kommt vor allem im Südosten und der
USA vor.
Man sollte beachten, dass alle Zecken
Krankheiten übertragen können. Es spielt also keine Rolle, von welcher Gattung
man gestochen wird.
Näherer Einblick in den Lebensraum der zwei
Hauptgattungen Schildzecke und Lederzecke
Die in Europa vorkommende Schildzecke lebt
vor allem in Busch und Graslandschaften, aber auch in Wäldern. Sie bevorzugen
gemäßigte Klimata, in denen hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme herrscht. Gerade in
den letzten Jahren hat aber - einerseits bedingt durch den Klimawandel
anderseits aber auch durch die verstärkte Kälteresistenz der Zecken - eine
immer weitere Ausbreitung in kältere Sphären Europas stattgefunden.
Mittlerweile sind manche Zecken in unseren Breiten winterresistent, sodass
davon auszugehen ist, dass es in den nächsten Jahren zu einer enormen Steigerung der Zeckenpopulationen kommen
wird. Eine Sonderform der Schildzecke ist die so genannte braune Hundezecke.
Sie wurde aus südlichen Urlaubsländern wie Spanien und Frankreich nach
Deutschland eingeschleppt.
Es ist ihr möglich, in geschlossenen Räumen
zu überleben, und sich zu vermehren, was natürlich auch sehr gefährlich für den
Menschen ist.
Lederzecken
suchen sich im Gegensatz zu den Schildzecken eher geschützte Umgebungen, wie
Nester, Höhlen oder Erdbauten. In Afrika gibt es auch Vertreter dieser Gattung,
die sich in der Nähe des Menschen angesiedelt haben und in Ritzen und Spalten
der Holz- und Lehmhütten auf ihren Wirt lauern.
Die Taubenzecke ist eine auch in
Deutschland verbreitete Lederzecke. Sie wohnt in den Nestern der Vögel und ist
auf die Taube als Wirt spezialisiert.
Wie
sehen Zecken aus?

Der Körper der Zecke besteht aus
2 Teilen. Der vordere Teil sind die Mundwerkzeuge. Der lateinische hierfür Name ist Gnathosoma (Capitulum).

Der eigentliche Körper wird als
Idiosoma bezeichnet.

Wie
nehmen Zecken Blut auf?

Man
bezeichnet den Akt des Festsaugens als Zeckenstich. Richtig betrachtet kann die
Zecke aber weder stechen noch
beißen. Sie graben sich mit ihrer Mundzange eine Senke in die Haut, die sich
dann mit Blut füllt. So kommt die Zecke zu ihrer Nahrung, die sie aus diesem
Pool aussaugt. Dadurch, dass die Hülle und der Darm der Zecke sehr elastisch
gebaut sind, kann sie ein vielfaches ihres
Körpergewichtes an Blut aufnehmen. Während des kompletten Saugvorgangs sondert
die Zecke permanent Speichel ab, der einerseits gerinnungshemmend, andererseits
betäubend wirkt. Dadurch bemerkt der Wirt den Parasiten nicht.
Der
Speichel der Zecken beinhaltet auch viele Krankheitserreger, wie z.B. Borreliose
oder FSME. Des Weiteren enthält der Speichel die so genannte Zementsubstanz.
Diese Substanz und die speziell geformten Mundwerkzeuge sorgen dafür, dass die
Zecke quasi an der Haut klebt und nur sehr schwer zu entfernen ist.
Dies
wird verdeutlicht, wenn man sich betrachtet, welche Zugkraft aufgewendet werden
muss, um die Zecke aus der Haut zu ziehen.
Krankheiten
bei Mensch und Tier, die durch Zeckenstiche übertragen werden



Borreliose
Die Borreliose ist eine
Infektion mit Bakterien, die Borellien genannt werden. Man kennt diese
Krankheit bereits seit 100 Jahren, aber erst im Jahre 1982 entdeckte Willy Burgdorfer,
dass diese Krankheit durch Zeckenstiche übertragen wird. Die Borellien befinden sich im Darm der Zecke
und gelangen von dort aus mit dem Speichel in die Blutbahn des Wirtes.
Diese
Krankheit ist sehr unangenehm und betrifft Haut, Gelenke und das Nervensystem.
Die Krankheit hat sich global ausgebreitet. Bislang gibt es in Europa noch keinen Impfstoff gegen die Borreliiose. Da nach
neuester wissenschaftlicher Erkenntnis die Erreger erst nach 4 - 6 Std. auf den
Wirt übertragen werden, ist es äußerst wichtig die Zecke frühzeitig zu
entfernen. Hierbei sollte man am besten die Zeckenkarte verwenden, damit die
Zecke nicht gereizt wird. Bei Reizungen stößt die Zecke nämlich aus Panik mehr
Speichel aus, was wiederum das Infektionsrisiko erhöht.
Sollte
man sich trotz Vorsichtsmaßnahmen mit Borreliose infiziert haben, sollte man
unbedingt einen Arzt aufsuchen und mit Antibiotika behandeln lassen. Man
bemerkt eine Borreliose an folgenden Symptomen: Hautrötungen, Kopfschmerzen,
Mattigkeitsgefühl, Gelenkentzündungen, Muskelschmerzen .
FSME
Die
Früsommer-Meningoenzephalitis ist eine Vireninfektion, die zur Entzündung des
Gehirns bzw. der Hirnhaut führt. Das Risiko sich mit FSME bei einem Zeckenbiss
anzustecken ist in Deutschland, aber auch in anderen Ländern gegeben.
Gefährdete
Personengruppen sollten sich unbedingt gegen diese Krankheit impfen lassen, da
eine Therapie bei Ausbruch der Krankheit äußerst schwierig ist. Über 90 Prozent
der Ansteckungen ereignen sich bei Freizeitaktivitäten und nicht wie man denken
könnte bei den Menschen die sich berufsbedingt in den Zeckengebieten aufhalten.
Eine Impfung sollte frühzeitig im Jahr gemacht werden, da es in den letzten
Jahren immer wieder zu Engpässen bei der Versorgung mit dem Impfstoff im
Spätsommer gekommen ist.
Die FSME kann bei
geschwächten Personen auch tödlich enden.
Zeckenbiss- und Boutonneuse-Fieber,
Fleckfieber
Eine in unseren
Breiten bei dem Menschen noch nicht vorkommende Krankheit ist das
Zeckbissfieber und das Boutonneeuse-Fieber, sowie das Fleckfieber. Auslöser
dieser Krankheit sind bakterienähnliche Rickettsien. Die infizierte Person
klagt über Fieber und Ausschlag. Verbreitungsgebiet dieser Krankheit sind der
amerikanische Kontinent, sowie die Anrainerstaaten des Mittelmeeres und Afrika.
Auch hier müssen die Patienten mit Antibiotika bebehandelt werden.
Ehrlichiose
Wiederum eine durch
Infektion mit Bakterien verursachte Krankheit. Sie wird in Amerika z.B. durch
die die bereits oben erwähnte lone star tick (lat. amblyomma americanum)
übertragen. Diese Krankheit verläuft sehr häufig symptomlos, aber es kann auch
hier zu Fieber, Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen kommen. Auch Übelkeit und
Infektionen mit anderen Bakterien sind beobachtet worden.
Die Krankheit kommt
in Europa vor allem in den südlichen Ländern vor.
Krim-Kongo-Fieber
Diese äußerst gefährliche Krankheit wird
durch das CCHFV bezeichnete Virus übertragen. CCHFV
steht für Crimean-Congo Haemorrhagic Fever Virus. Auch hier ist die Zecke dafür
verantwortlich, dass das Virus übertragen wird. Sie sticht die infizierten
Tiere wie Schafe, Ziegen, Kühe, Hasen oder Kamele. Dadurch nimmt sie die
Bakterien auf und gibt es dann an den Menschen weiter. In selteneren Fällen
wird das Virus im direkten Kontakt der Menschen mit infizierten Tieren übertragen.
Der Virus verhindert die Blutgerinnung des
Menschen und führt so zu inneren Blutungen, Darmblutungen, sowie Bluterbrechen.
Die Krankheit ist bei 50% der infizierten Personen tödlich. Da es keinen
Impfschutz gegen diese Krankheit gibt und es so eine hohe Sterbensrate bei
Infizierten gibt, ist dies die gefährlichste Krankheit, die durch Zeckenstiche
übertragen wird. Die Krankheit kommt in Afrika und Asien vor. Es gab aber auch
schon Todesfälle in Südeuropa. Es ist damit zu rechnen, dass auch diese Krankheit
durch die kleinen Parasiten in unsere Regionen getragen wird. Wie das passiert
sehen sie im nächsten Abschnitt.
Eine neue Spezies
bringt neue Krankheiten nach Deutschland

Um
aufzuzeigen, wie sich neue durch Zecken übertragene Krankheiten ausbreiten, ist
am Ende dieses Kapitels eine kleine Abhandlung über die Auwaldzecke. Die
Auwaldzecke ist besonders aktiv. Sie legt große Strecken zurück und ist
besonders aggressiv. Dies zeigt sich darin, dass sie nicht wie die anderen
Zecken auf ihre Wirte wartet, sondern selber aktiv auf Beutesuche geht. Daher
stammt auch ihr zweiter Name "Laufzecke". Die Auwaldzecke hat ein größeres
Körpervolumen als der gemeine Holzbock, der bisher bei uns vorgekommen ist. Die
Auwaldzecke hat ein helles Rückenschild mit brauner Streifung oder Punkten bei
Weibchen oder eine blaugraue Musterung bei Männchen. Diese Zeckenart breitet
sich natürlich durch ihre Lebensweise viel stärker aus, als die bisher
vorkommenden Spezies und es ist anzunehmen, dass sie den gemeinen Holzbock in
manchen Regionen verdrängen wird. Die Spezies stammt ursprünglich aus
Österreich und Ungarn. Auch in den USA kommt diese Zeckenart vor. Man nimmt an,
dass sie von Zugvögeln nach Deutschland gebracht wurde. Die ersten Entdeckungen
dieser Art sind vor 35 Jahren gemacht worden. Es dauerte einige Zeit bis sie in
Deutschland als Gefahr erkannt wurde. Da die Zecke die "Hundemalaria"(
Babesiose) überträgt, wurde man auf sie aufmerksam. In den letzten Jahren
widmet man sich verstärkt diesem Thema. Im Jahre 2006 wurden auch vier Menschen
im Raum Berlin-Brandenburg von dieser Zeckenart gestochen. Da die Zecken beim
Menschen das Fleckfieber übertragen, hatten die bisher gestochenen Menschen
sehr viel Glück, dass sie nicht mit dem oben beschriebenen sehr gefährlichen
Fleckfieber angesteckt wurden. Leider ist anzunehmen, dass dies aber in naher
Zukunft passieren wird. Da die Krankheit auch erst bei einem Stich übertragen
wird, ist hier die oben beschriebene Prävention ungemein wichtig, Dieses Beispiel zeigt, wie sich eine neue
Zeckenart in Deutschland verbreitet und damit neue Erreger wie in diesem Fall
die Rickettsien-Bakterien einschleppen. Die gefährdeten Regionen liegen um
Berlin, Frankfurt an der Oder, Leipzig, Tübingen und Magdeburg.
Zeckenentfernung


Wenn man früher von einer Zecke gestochen
wurde, so gab es abenteuerliche alte "Hausrezepte", die dazu dienen sollten die
Zecke möglichst schnell loszuwerden. Man empfahl einen Tropfen Klebstoff auf
die Zecke zu machen oder man versuchte sie durch Öl oder Margarine zu
ersticken.
Die Zecke stirbt mit dieser Methode nur
sehr langsam und während ihres Todeskampfes, sondert sie vermehrt ihren
verseuchten Speichel ab. Neueste Forschungen zeigen z.B., dass die Borreliosebakterien
erst nach 4 - 6Std. in die Blutbahn des Menschen gelangen. Es zählt also jede
Minute um die Zecke richtig zu entfernen.
Ein
weiteres Ammenmärchen ist, dass man die Zecke im Uhrzeigersinn oder auch gegen
den Uhrzeigersinn herausdrehen sollte. Auch dies sollte man unbedingt nicht machen. Da die Mundwerkzeuge
der Zecke gerade sind und nicht wie ein
Gewinde einer Schraube angeordnet sind, erhöht man durch das Ausdrehen, die
Wahrscheinlichkeit, dass Teile der Mundwerkzeuge oder auch der Gesamte Kopf der
Zecke abreißen und im Körper des Wirtes stecken bleiben. Auch das Abbrennen ist
keine geeignete Lösung. Hierbei wird die Zecke wieder irritiert und sondert
wiederum viel mehr ihres mit Bakterien angereicherten Speichels ab. Es gibt
eigentlich nur zwei Methoden, die angewendet werden sollten, um eine Zecke
richtig zu entfernen.
Pinzette
Es
besteht einerseits die Möglichkeit die Zecke mit einer flachen Pinzette direkt
oberhalb der Haut zu fassen und sie vorsichtig aber stetig nach oben
wegzuziehen. Hierbei wird man bemerken, wie fest eine Zecke sich in der Haut
festsetzen kann.
Zeckenkarte

Eine
noch einfachere Methode ist die
bereits im oberen Abschnitt angesprochene
Anwendung der so genannten Zeckenkarte.
Hiermit geht es noch etwas
einfacherer wie mit der Pinzette:

Die
Einkerbung der Karte einfach unter die Zecke schieben. Die Spitze leicht
anheben und dann mit einer gleitenden Bewegung die Zecke herausschieben.
Bei
kleineren Zecken, also den Nymphen, sollte man die kleine Einkerbung (unten
rechts) verwenden. Auch zur Entfernung von Bienenstacheln kann man die kleine
Einkerbung der Karte verwenden.


So
angewendet ist diese Methode unheimlich effektiv, und man verringert dadurch
die Irritation der Zecke, was wiederum das Risiko vermindert mit den
gefährlichen Krankheiten infiziert zu werden.
Es
ist ratsam die Wunde nach dem Entfernen zu desinfizieren, um eventuelle Entzündungen
zu vermeiden. Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen noch
Teile der Zecke in der Wunde stecken geblieben sein, so sollten sie unbedingt
einen Arzt besuchen und die Reste fachgerecht entfernen lassen.
Keywords: Zecken, Zeckenstich, Zeckenentfernung, Zeckenkarte,
Zeckengebiete, Borreliose, FSME, Babesiose, Ehrlichiose, Rickettsien, Zeckenverbreitung, Larven, Nymphen, Auwaldzecke, Safecard, Zeckenarten, Lederzecken,
Schildzecken.
Weitere Fragen zur Zeckenkarte
selber, sowie zu den Konditionen des Verkaufs beantworten wir ihnen gerne.
Fragen zu der Zeckenkarte richten sie bitte an :